Seit Hebst 2018 sind die kaufbereiten Zielgruppen – engl. In-Market Audiences – auch für Suchanzeigen in Google Ads verfügbar. Bisher war dies für Display-Kampagnen vorenhalten.

Schon lange werden User anhand ihres bisherigen Suchverhaltens demographisch eingeordnet: Alter, Interessen, Lebensereignisse etc. Diese Ausrichtungskriterien sind für Display-Anzeigen – Banner, Videos, Text – auch schon lange verfügbar. Neu können Sie disese auch für Ihre Google Ads Suchanzeigen verwenden. Wenn Sie zu Beginn nur die Option „Beobachten“ wählen, können Sie 1:1 die Performance der Zielgruppen mit der gesamten Kampagne vergleichen.

Sobald Sie signifikante Daten zum Mehrwert (CRO, CPA) der „kaufbereiten Zielgruppe“ haben, können Sie damit beginnen, für diese mehr zu bieten. Dies sollte idealerweise Schritt um Schritt z.B. +20%, +30%, +50%…. passieren, damit Sie am Schluss für diese Conversions oder Klicks nicht einfach nur mehr bezahlen, sondern auch längerfristig bessere Resultate erreichen. Es ist damit zu rechnen, dass sich bei steigender Anwendung auch die Konkurrenz auf diesen Zielgruppen noch weiter verschärft und die Klickpreise damit neben den Responsive Search Ads weiter in die Höhe getrieben werden. Achtung bei automatisierten Gebotseinstellungen!

Sollte Ihr Budget zum gesamten Suchvolumen relativ gering sein, lohnt es sich vielleicht, die Kampagnen komplett auf diese kaufbereiten Zielgruppen auszurichten. Aber klar – zuerst sollten natürlich bereits alle sinnvollen Remarketing-Listen und Similar-Audiences sauber abgedeckt sein – welche erfahrungsgemäss doch noch etwas besser funktionieren. Oder? Testen!


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